Kaufberatung Zelt

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Kaufberatung Zelt

Beitragvon einhandsegler73 » Fr 24. Jul 2015, 21:33

Hallo!
Ich (41) möchte gerne mit meinem 12-jährigem Kind zelten gehen, hier in Deutschland oder auch mal z. B. In Schweden an einem See. Noch habe ich von Zelten keine Ahnung, kenne nur die typischen preiswerten "Iglu-Zelte" aus meiner Jugend, die es immer mal bei diversen Discountern im Angebot gab...
Ich denke mir, dass ein Zelt für eine Treckingtour möglichst leicht und kompakt sein muss - da ich aber zunächst einmal per Auto (oder maximal Fahrrad) reisen möchte, wäre mich für ein gewisser "Schlafkomfort" wichtiger - es dürfte also z. B. auch ruhig etwas größer sein...
Ich weiß gerade gar nicht so richtig, wonach ich suchen soll - habt ihr evtl. konkrete Tipps für Zelttyp, Hersteller & worauf ich sonst unbedingt achten soll? Welcher "Konstruktionsvariante" ist momentan angesagt und wäre für meine Zwecke ideal? Z. B. ein "selbstaufbauendes Zelt", welches man nur "in die Luft werfen" muss? Habe auch von Zelten gehört, wo man einen "Schlauchbogen" aufpumpt, wodurch sich das Zelt aufrichtet und kaum Stangen vorhanden sind, z. B. von "Quechua" - ist so etwas empfehlenswert? Geht so eine Konstruktion nicht schnell kaputt, wird also undicht?
Bin dankbar für Tipps zu Modellen und Hersteller, nach denen ich mal suchen kann, vielen Dank schon mal!
Gruß
Michael
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Re: Kaufberatung Zelt

Beitragvon Wasserschnecke » Fr 24. Jul 2015, 22:33

Da ich seit Jahren nicht mehr Zelte können meine Angaben schon ein bisschen veraltet sein. Damals hieß es dass ein Zelt eine Wassersäule von 3000mm-5000mm haben soll. (Die Wassersäule gibt an welche Menge an Wasser auf einer Fläche stehen kann, ohne daß das Wasser durch den Stoff durchgeht)Besonders der Boden sollte eine hohe Wassersäule haben.
Das Zelt solle sich leicht und schnell aufbauen lassen und du braucht genug Platz im Zelt. Meine Erfahrung ist dass die Personenzahlen, die bei einem Zelt angegeben werden immer sehr knapp bemessen sind.
Wenn du eine Treckingtour machen möchtest muss das Zelt in der Tat sehr leicht sein. Ich denke auch weil du es dann alleine tragen musst, denn ein 12 jähriges Kind hat schon genug mit seinen Abziehsachen zu schleppen.
Liebe Grüße von der
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Re: Kaufberatung Zelt

Beitragvon Wasserschnecke » Fr 24. Jul 2015, 22:36

Hallo Michael ich habe hier eine interessante Seite gefunden vielleicht hilft sie dir weiter.
https://www.outdoorseiten.net/wiki/Zeltkauf
Liebe Grüße von der
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Re: Kaufberatung Zelt

Beitragvon einhandsegler73 » Di 28. Jul 2015, 11:05

Hallo!
Vielen Dank für eure Tipps!!!
Also, ich habe inzwischen ein paar Zelte angeschaut, und ich werde mich vermutlich zwischen zwei Modellen entscheiden:

1) Vaude Opera 4P
http://www.vaude.com/de-DE/Produkte/Zel ... -sand.html

2) Robens Chalet 400
http://www.robens.de/de-DE/Products/Ten ... et400.aspx

-> Wer kennt eines der Zelte oder sogar beide?
Bei dem Robens erscheint mir der Aufbau aufgrund der höheren Anzahl an Stangen etwas "komplexer", und ob die "Stangenverbindungskreuze" aus Kunststoff nicht leicht mal brechen können?

Gruß
Michael
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Re: Kaufberatung Zelt

Beitragvon Wasserschnecke » Di 28. Jul 2015, 22:34

Ich kenne beide nicht. Beide sehen gut aus.
Bie dem Charlt 400 ist unten rechts ein Video vom Aufbau.
Von dem Operazelt habe ich das hier gefunden https://www.youtube.com/watch?v=JmACjcnzmtE
Ich denke das Opera Zelt ist wesentlich schneller aufgebaut. wenn man täglich das Zelt abbaut und an einer anderen Stelle wieder aufbaut dann ist das Zelt das Richtige. Das Chalet Zelt kann man aufbauen und dann einige tage da bleiben, ich glaube das will man nicht jeden Tag haben.
Abesehen von dem auf und Abbauen würde ich mich eher zum Chalet tendieren weil es einen Höhere Wassersäule hat, weil es größer ist. DAs hat aber den Nachteil das man immer eine größere Grundfläche zum Aufbauen braucht. . Und es sieht so aus als ob der ganze vordere Bereich in Stehhöhe ist. Außerdem finde ich es besser wenn ich beim "zu Bett gehen" ich nicht über das Kopfteil kriechen muss. Beim anderen muss man wahrscheinlich mit dem Kopf nach frone liegen weil es hinten doch sehr runter geht. Aber der Aufbau :evil:
Das Gewicht und das Packmaß sind bei beiden Zelten ähnlich.
Obwohl 10 Kilo zusätzlich auf einer Treckingtour ist schon eine Menge. Auf dem Fahrrad dürfte es aber ok sein.
Liebe Grüße von der
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Re: Kaufberatung Zelt

Beitragvon Wasserschnecke » Mi 29. Jul 2015, 10:36

Ich hatte erst gedacht dass vielleicht ein Airzelt etwas für deine Treckingtouren ist. Ich war in der Annahme dass die wesentlich leichter seien müssten da sie ja kein Gestänge haben, aber weit gefehlt, die Zelte die ich mir angesehen habe waren fast doppelt so schwer wir die herkömmlichen zelte dash1
Wenn mir die Zelte so ansehe dann erinnre ich mich an die Nächte, auf dem harten Waldboden weil meine Luftmatratze mal wieder undicht war icon_megagrin .
Liebe Grüße von der
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Re: Kaufberatung Zelt

Beitragvon HZJ » Mi 29. Jul 2015, 23:06

Wir sind gerade aus dem Urlaub in den franz. Alpen zurück. Auf den Campingplätzen haben wir sehr viele Quetchua Zelte gesehen, die sind anscheinend in Preis und Leistung derzeit führend in diesem Preissegment. Wir haben schon ein paar Jahre ein Base Seconds mit Innenzelt von dieser Firma. Das ist in sehr kurzer Zeit aufgestellt, bei ausreichender Abspannung auch sturmfest und hat schon diverse Gewitter und Starkregen ausgehalten. Dazu hat es Stehhöhe, ein wesentliches Komfortmerkmal gegenüber den flach gebauten Expeditionszelten. Den Abbau muss man ein paar mal üben, dann geht der auch sehr flott. Wir sind damit sehr zufrieden.

Gruß, Bernhard
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Re: Kaufberatung Zelt

Beitragvon Wasserschnecke » Mo 3. Aug 2015, 14:18

Die Wurfzelte von Quetchua finde ich Persönlich auch toll weil man sie so vareieren kann, aber was mich ein bisschen irritiert ist, man liest zwar oft das sie dicht sind,geht man aber auf die Seite von der Firma steht da eine Wassersäule von 200 mm. 200mm ist ja so gut wie nichts wenn man bedenkt dass einem oft geraten wird Zelte erst ab einer Säule von 3000. 5000mm zu kaufen. (Ab 1200 zählt ein Stoff als Wasserdicht. Da ist noch 1000mm höher)
Liebe Grüße von der
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Re: Kaufberatung Zelt

Beitragvon Tippi » Mo 3. Aug 2015, 17:14

Ich denke, dass die bei Quechua mit ihren Angaben nicht die "Maßeinheit" Wassersäule meinen. Die fügen bei all ihren Zelten die folgenden Zeilen hinzu:

"Wie bei allen Quechua-Zelten wurde besonderes Augenmerk auf die Wasserdichtigkeit gelegt und dies im Labor- und Praxistest geprüft (komplettes Zelt wird mit 200 Liter Wasser/Std./m² berieselt)."

Die Wassersäule wird bei Eureka so erklärt: Die Wassersäule gibt die Qualität der Beschichtung eines Zeltes wieder. Beschichtungen dienen dazu, das Zelttuch bei Nylon und Polyester Zelten wasserdicht zu machen. 1000mm beispielsweise, bedeutet dass 1000mm Wasser pro Quadratcentimeter auf dem Tuch stehen können, bevor es durchleckt. Ab 800mm kann man bedenkenlos von wasserdicht sprechen. Auf Grund dessen, dass die Beschichtung im Laufe der Jahre abnimmt, ist allerdings ein höherer Wert erstrebenswert.

Bei Wikipedia wird es aber wieder anders erklärt icon_megagrin
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Re: Kaufberatung Zelt

Beitragvon Wasserschnecke » Mo 3. Aug 2015, 18:10

Dann ist es für die Firma nicht so arg verkaufsfördernd von einer anderen Einheit zu sprechen, denn das war auch mit ein Grund weshalb wir uns dagegen entschieden haben.
Liebe Grüße von der
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