Ausbau unseres Schneckenhauses

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Ausbau unseres Schneckenhauses

Beitragvon Wasserschnecke » Di 9. Apr 2013, 17:23

So nun möchte ich von unserer Kabine berichten. Einige von Euch werden diesen Bericht vielleicht aus dem Wohnkabinen Forum kennen.
Wie kamen wir auf die Idee mit einer Wohnkabine?
Wir sind jahrelang einen Sprinter gefahren. Ein super Fahrzeug aber leider sind sowohl die Steuern als auch die Versicherung beim Sprinter enorm hoch.
Auf der Suche nach einem neuen Auto haben wir in einem Nachbarort eine Wohnkabine auf einen Nissan gesehen.
Die Besitzer waren so lieb uns ihre Kabine zu zeigen. Da waren wir Feuer und Flamme.
Wie der Zufall es will wurde auch ein Nissan mit Kabine bei mobile.de in Bayern angeboten.
Wir fuhren wir quer durch Deutschland bis nach Bayern. Leider gefiel uns weder Auto noch Kabine.
Also überlegte wir uns erst einen Vernünftigen Nissan zuzulegen und dann eine Kabine zu suchen. Da wir das Auto möglichst schnell brauchten und wie die Aussicht eine gebrauchte Kabine im Frühjahr zu bekommen doch größer ist als im Winter.
In Fulda fanden wir den Nissan. Im Februar 2011 wurden wir in Jena endlich fündig.
(So jetzt muss ich zusehen, dass ich die Bilder irgendwie anders abspeichern, denn ich bekomme hier die Nachricht Datenerweiterung bmp ist nicht erlaubt)
Zuletzt geändert von Wasserschnecke am Di 9. Apr 2013, 17:33, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße von der
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Re: Ausbau unseres Schneckenhauses

Beitragvon Wasserschnecke » Di 9. Apr 2013, 17:31

Kabine.JPG

offene Kabine.JPG

Das Bild stammt noch aus der Zeit, als der Verkäufer das Auto mit Kabinen verkauft hat. Der Käufer hat ihm die Kabine wieder gegeben, weil er sie nicht brauchte.
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Re: Ausbau unseres Schneckenhauses

Beitragvon Wasserschnecke » Di 9. Apr 2013, 17:49

Die Kabine war eine Messkabine, also nicht zu bewohnen.
Es ist eine Tischer 200 HD. Ich meine das Baujahr ist 2000.

Alkoven.JPG

So sah der Alkoven aus

rechte Seite.JPG

Die rechte Seite mit Spüle und Tauchpumpe

linke Seite.JPG

Bei der Linken Seite ging ein langer Kasten von einer Außenklappe bis zum Alkoven durch Wir vermuten dass hier Gestänge verstaut wurde.
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Re: Ausbau unseres Schneckenhauses

Beitragvon maulwurf » Mi 10. Apr 2013, 07:33

Wenn du die Aufschrift läßt, darfst du dann ohne Plakette fahren icon_megagrin
gruß helmut

oder ich würde das M(E)SSFAHRZEUG durch ein A ersetzen MASSFAHRZEUG ersetzen
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Re: Ausbau unseres Schneckenhauses

Beitragvon Wasserschnecke » Mi 10. Apr 2013, 13:06

maulwurf hat geschrieben:ich würde das M(E)SSFAHRZEUG durch ein A ersetzen MASSFAHRZEUG ersetzen
icon_megagrin
Die Aufschrift ist eingebrannt. Die bleibt dran. Es ist immer lustig, wie oft andere Camper auf Parkplätzen verunsichert sind. :lol:
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Re: Ausbau unseres Schneckenhauses

Beitragvon maulwurf » Mi 10. Apr 2013, 13:28

:D smilie_smoke
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Re: Ausbau unseres Schneckenhauses

Beitragvon Wasserschnecke » Mi 10. Apr 2013, 13:47

Beim Hochklappen der Seitenteile merkten wir, dass die Stoßdämpfer zu kurz waren. Die Seitenteile schliffen am Vorder- und Hinterteil.
Unbenannt.jpg

Als erstes wollten wir den Die Stoßdämpfer wieder richtig machen. Eine Nachfrage Bei Firma Tischer brachte, dass das doch anscheinend noch die original Stoßdämpfer waren. Aber wieso klemmten sie?
Die Bretter hatten sich verzogen und dadurch waren die Stoßdämpfer zu kurz.
Jetzt machte es sich bezahlt, dass Peter vor einem halben Jahr eine Oldi Drehbank ersteigert hatte. Die Werkstatt, in die seine Maschinen sollen ist noch nicht fertig, deshalb haben wir im Keller alles zusammengerückt und die Drehbank dort aufgestellt.
Wir haben uns V2a Schrauben gekauft und Peter hat sie abgedreht
1.jpg

2.jpg

3.jpg

4.jpg

Und die nun gehen die Klappen wieder leicht auf und zu. Nichts kratzt mehr wenn die Kabine gerade steht
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Re: Ausbau unseres Schneckenhauses

Beitragvon Wasserschnecke » Mi 10. Apr 2013, 14:28

Unsere Überlegung nur war: reißen wir alles raus, oder lassen wir teilweise die Regale drinnen. Es sah ja solide gebaut aus.
Wir haben uns zum rausreißen entschlossen, da die Kabine doch sehr nach Chemikalien roch. Das Rausreißen war nicht so einfach wie gedacht. Die Regale waren gut verschraubt, Aber das ganze Regal war mit Popnieten einfach in dem Styropor (nicht in die Holzleiste ) befestigt.
Und wie sah die Kabine hinter den Regalen aus?
5.jpg
6.jpg

Gut sah es dahinter nicht aus. Also, die rechte Seite war dicht. Da haben die Leute nur mit ihren Chemikalien und Wasser gepanscht. Die Versorgungsklappe war undicht. Peter hat sie inzwischen neu abgedichtet. Nun ist sie dicht, dachten wir zu mindestens. Nach einigen Tagen Trockenheit haben wir den Blütenstaub abgewaschen und Peter hat nachgesehen, ob irgendwo noch etwas rein läuft. Ja durch die Klappe.
Was war geschehen? Wir hatten die Klappe zwar dicht gemacht, aber sie war nur auf einer Seite eingerastet.
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Re: Ausbau unseres Schneckenhauses

Beitragvon Wasserschnecke » Do 11. Apr 2013, 13:19

Der Innenausbau
Jetzt geht es innen weiter. Der Eingangsbereich sah so aus:
7.jpg

Das Holz im Boden war weich. Der Boden im Eingangsbereich ist eine Typische Stelle, an der viele Kabinen Probleme haben (Ich vermute auch Wohnwagen) Das Schwitzwasser kondensiert an der kalten Alutür und läuft auf den Boden.
Mit dem Föhn haben wir den Boden erwärmt, so dass sich der Belag leicht abziehen ließ. Wie nicht anders zu erwarten, war den Eingangsbereich rott. Also großzügig den Schwammigen Teil raus gesägt und durch eine Hartholzleiste ersetzt.
8.jpg

Auf dem Bild sieht man gut wie der Boden aufgebaut ist, oben und unten dünnes Sperrholz und dazwischen Styrodur.
Über die Hartholzleiste haben wir noch ein Alublech satt mit Sikafex als Dichtmittel eingeklebt und verschraubt.
9.jpg
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Re: Ausbau unseres Schneckenhauses

Beitragvon Wasserschnecke » Fr 12. Apr 2013, 19:03

Die Firma, die unsere Kabine als Messfahrzeug ausgebaut hatte, hat ihr Realsystem mit Poppnieten in den Seitenwänden befestigt. Einfach so, also nicht nur da wo Holz ist. Beim raus nehmen der Regale sind Löcher über geblieben. Nun werden wir eitel. Die Löcher sehen nicht schön aus. Was können wir machen. Eine Frage bei Fischer, ihre Wände sind uns zu teuer. Tapezieren? Da hat Peter eine Idee. Wieso machen wir keine Kunststoffplatten an die Wände. Schnell im Internet uns einige Proben schicken lassen. Die Wal fällt auf Dibond (Alu/Pe Verbundplatten)
Die Dibond lassen sich gut bearbeiten.
10.jpg

Wie befestigt man diese Platten an der Wand? Unsere Idee, Doppelseitiges Klebeband.
Damit es auch gut hält, haben wir an die Wand vier Längsstreifen mit Klebeband geklebt.Die Folie abgezogen und wollten dann die Platte dagegen kleben, doch leider saß die Platte nicht richtig. Das Klebeband hielt so gut fest, dass die ganze Platte beim ausmachen sich verbog. Also neue Platten kaufen und wieder aussägen. Dieses mal nicht so viel Klebeband und an die Platte anstatt an die Wand.
Es hielt. Die Schutzfolie abgezogen. Nun haben wir eine schöne weiße Kabine.
So nun ist das Bett dran. Unser Alkoven hat 175cm x 110cm.zum Querschafen zu klein, denn Peter ist 186cm.
Also muss ein Ausziehbares Bett rein. Ein Lattenrost mit einem Scharnier doppelt klappbar ist geht leider nicht, da ich befürchte, dass unsere Decke nicht hoch genug ist zum einklappen. Wegen der guten Belüftung steht überall man soll ein Lattenrost darunter bauen. Da kam ich auf die Idee ein Lattenrost verkehrt herum zu bauen, so dass die einzelnen Latten sich beim zuschieben des Bettes, ineinander schieben.
An den Seiten befestigten wir ein Aluwinkel.

11.jpg

Im Nachhinein muss ich sagen die Wände sehen gut aus, aber die Dibond Platten im Bettbereich werden wir dieses Jahr Kork kleben, da sich an den Wänden das Schwitzwasser niederlasst und dass Kopfkissen oder Bettzeug an der Wand etwas klamm wird.

12.jpg

Das ist das Fußende des Bettes. In die Löcher kommen die Latten vom Lattenrost. Es ist jede zweite Latte, die andere Latte wird im Alkoven festgeklebt.

13.jpg


14.png

Es kann doch nicht alles gut gehen. Peter hat die Hartholzleiste ganz genau eingepasst. Leider zu genau! Als es warm war, ging das Bett gut auf und zu. Doch jetzt als es wieder kälter wurde, da klemmte es.
Also mußten leider nacharbeiten. So geht es zur Zeit immer. 2 Schritte vor und 1 Schritt zurück.
Die Matratzen waren noch unser Problem. Wir musten darauf achten, dass die Matratzen samt Bettzeug auch im eingeklappten Zustand unter das Dach passen. Erst hatten wir gedacht, unsere Sitzecke mit den gleichen Matratzen zu belegen. Dann können die fordern Matratzen abends gleich nach oben gelegt werden. Das hätte den Vorteil, das wir dickere Matratzen nehmen können. Doch in dem Schaumstoff Laden wurde uns davon abgeraten. Es stimmt, man sitzt besser auf harten Kissen. Da Peter Probleme mit der Bandscheibe hat, müssen wir das beachten.
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